Entwicklungstrends in der Automobilwelt werden auf den Autoshows deutlich. In den letzten Jahren tauchten immer mehr Studien und Conceptcars mit elektrischen oder zumindest elektrisch unterstützten Fahrzeugen auf. Die Automobilwelt verändert sich zukünftig in Richtung leistungsstarker aber sparsamer Fahrzeuge.
Alternative Antriebe erobern Marktanteile
Immer mehr Hersteller haben in ihrer Produktpalette Hybridfahrzeuge. Sie kombinieren Verbrennungsmotoren mit Elektromotoren. Man könnte es auch tuning nennen. Eine Regelelektronik entscheidet über die jeweils beste Kombination des Antriebes. Bisher waren die verwendeten Motoren immer Benzinmotoren. Als Premiere kommt in den nächsten Monaten mit dem Peugeot 308 der 1. Hybrid mit einem Dieselmotor auf den Markt. Andere Entwicklungen sind ebenfalls auf dem Vormarsch. Die Automobilwelt erhält nun erstmals rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge, die zwar noch Benzinmotoren haben, diese werden aber nicht mehr zum Antrieb eingesetzt sondern dienen ausschließlich der Stromproduktion. So können kurze Wege rein elektrisch erledigt werden und lange Strecken bleiben trotzdem möglich. Noch nicht komplett serienreif ist die Brennstoffzelle. Sie wird den Hybrid- und Elektrofahrzeugen zukünftig Konkurrenz machen und die Automobilwelt revolutionieren.
Die Getriebetechnik spart Treibstoff
Die gute alte Wandlerautomatik galt als Spritschlucker. Ihre Umsetzung der Antriebsenergie war mit Verlusten verbunden. Der Trend hat sich mit den modernen Getrieben umgekehrt. Mit vielstufigen Automatikgetrieben werden nahezu ideale Übersetzungsverhältnisse für jeden Fahrzustand möglich. Die Gangwechsel sind im Gegensatz zu früher fast nicht spürbar. Die jüngsten Entwicklungen besitzen 9 Stufen. Mit Direktschalt- und Doppelkupplungsgetrieben hat sich die Automobilwelt verändert. Die Fahrer können zwischen Handschaltung und Automatikbetrieb wählen. Die elektronische Regelung der Getriebe ermöglicht Betriebsmodi wie etwa eine sparsame oder sportliche Variante. Je nach Anforderung werden Gänge ausgedreht oder frühzeitig hoch geschaltet. In Abhängigkeit vom angeforderten Drehmoment reagieren die Getriebe mit der optimalen Übersetzung. Der Treibstoffverbrauch dieser Autos ist mit dem manuell geschalteten Getriebe höher als mit der automatischen Variante. Die Elektronik ist feinfühliger und konzentrierter auf Optimierung ausgelegt als es ein Mensch bewerkstelligen könnte.